Dead to Rights: Reckoning Test / Review
Dead to Rights: Reckoning
Mit dem neusten Spross der Serie will Namco die gradlinige Action auf Sonys Handheld bringen. Doch allein mit endlosen Schiessereien ist noch kein gutes Spiel geboren…
Jack Slate, der gnadenlose Hüter des Gesetztes, muss einmal mehr mit seinem treuen Vierbeiner Shadow ausrücken, um den bösen Buben das Fürchten zu lehren. Die Hintergrundgeschichte um eine Entführung durch die Triaden Mafia und das plötzliche Auftauchen einer radikalen Miliztruppe bleibt von Beginn an eine Nebensache. Die kurzen Zwischensequenzen können deshalb ruhigen Gewissens übersprungen werden, zumal sich die Entwickler nicht einmal die Mühe machten, das Ganze mit einer Sprachausgabe zu unterlegen. Wie zu seligen SNES-Zeiten werden euch die Gedankengänge des Protagonisten durch simple Texteinblendungen am Bildschirmrand vermittelt. So betretet ihr mit dem rauen Haudegen Jack verschiedene Gebiete, die von allen Bösewichten gesäubert werden wollen. Ist diese Aufgabe gemeistert, dürft ihr den farblich markierten Zugang zum nächsten Areal auftreten. Im nächsten Raum wiederholt sich die ganze Angelegenheit bis ihr so den Ausgang des aktuellen Levels durchschreitet. Ein wenig Spannung in das sehr abwechslungsarme Spielprinzip bringen zwischenzeitlich auftauchende Bosse, die sich von den anderen Kontrahenten nur durch grössere Widerstandsfähigkeit und dickere Waffen unterscheiden.
Durch halten der rechten Schultertaste nehmt ihr anrückendes Feindvolk ins Visier, während der Analog-Stick zum Bewegen des Protagonisten verwendet wird. Dieses System funktioniert grundsätzlich ziemlich gut, die Abfrage des Sticks fiel aber zu ungenau und schwammig aus. Zudem beschränken sich die Anforderungen an den Spieler dadurch auf simples "Schultertaste gedrückt halten, Feuern, Schultertaste loslassen“, was zusammen mit dem sowieso schon sehr simplem Spielaufbau schnell zu Ermüdung und schliesslich zu merklicher Langeweile führt. Der zwar vorhandene, aber keinesfalls unterhaltende Multiplayer-Modus krankt bedauerlicherweise an den gleichen Problemen. Die Modi-Auswahl ist auf "Deathmatch“ und "Last Man Standing“ bereits ziemlich beschränkt, als absolute Spielspassbremse stellt sich aber das im Einzelspielermodus hilfreiche Lock-On System heraus. Die Gegenspieler werden selbst durch Wände und andere Objekte hindurch ins Visier genommen, wodurch ihr stets wisst, wo sich die anderen Spieler aufhalten. Eine manuelle Zielalternative sucht ihr überdies vergeblich.
Wie in der PS2-Version könnt ihr auch bei Dead to Rights: Reckoning nach bester Max Payne Manier auf Knopfdruck einen Hechtsprung mit Zeitlupeneffekt vollführen, um gleich mehrere Gegner mit gezielten Schüssen zu erledigen. Ausserdem darf auf Knopfdruck der vierbeinige Helfer auf einen anvisierten Gegner angesetzt werden, woraufhin ihr in einer kurzen (immer wiederkehrenden) Cutscene beobachtet, wie Shadow dem Gangster die Zähne zeigt. Dank der sehr einfachen Zielmechanik werden aber beide Spezialfähigkeiten kaum benötigt, da man meist mit einfachem Waffeneinsatz bei der Ganovenjagd schneller und effizienter ist.
Kommentare
Neuen Kommentar eintragen
Game Info
- Genre:
Action - Entwickler:
Namco - Publisher:
SCEE - Spieler offline:
4
Leserwertung
|
|
Deine Wertung | ||
|
|||
|
Ihr sagt
9.3
Genial
Wir sagen
5.4
Naja
Du sagst
-.-
-
|
|||
Screenshots
![]() |
![]() |
![]() |
| Alle verfügbaren Bilder (15) | ||
Impressum | Werbung | AGB
Verlinkt durch: games-news.de | spieleradar.de
© 2002-2010 by 2PLAY.CH Schweiz
Verlinkt durch: games-news.de | spieleradar.de
© 2002-2010 by 2PLAY.CH Schweiz


