Spider-Man: Web of Shadows Test / Review

Spider-Man: Web of Shadows

Wer sich noch an die 2D Action-Jump&Runs mit dem Spinnenmann in der Hauptrollen erinnern kann, welche vor etlichen Jahren auf den 16-Bit Konsolen von Nintendo und Sega für Spielspass sorgten, dürfte an Spider-Man: Web of Shadows womöglich seine helle Freude haben.

Trotz dreidimensionaler Optik setzten die Entwickler beim jüngsten Spider-Man Titel nämlich auf das altbewährte 2D Gameplay. Ihr springt, schwingt und prügelt euch mit dem wendigen Helden so durch diverse Locations in New York, um selbige von aggressiven Schurken zu befreien. Da man bereits am Ende des ersten Levels dem schwarzen Ungeheuer Venom gegenübersteht und sich der gute Spidy im Kampf mit dem dunklen Parasiten infiziert, steht einem die schwarze Alternativform das gesamte Abenteuer hindurch zur Verfügung. Über die Select-Taste kann man fortan jederzeit zwischen dem roten und schwarzen Kostüm wechseln.

Die beiden Erscheinungsformen unterscheiden sich jedoch nicht nur farblich, sondern jede bringt auch individuelle Fähigkeiten mit sich. Hinzu kommt, dass man nach jedem abgeschlossenen Level diverser Attribute wie Lebensenergie, Geschwindigkeit oder Schaden der beiden Charaktere verbessern kann. Die dazu nötigen Punkte sind dabei ebenfalls in schwarz und rot unterteilt. Abhängig davon, ob ihr innerhalb der Missionen einen friedlichen oder aggressiven Weg einschlagt, werden euch die entsprechenden Zähler gutgeschrieben. Trefft ihr so Beispielsweise auf eine notleidende Person und helft ihr, winken "gute" Punkte als Belohung. Lasst ihr dagegen im Gespräch mit ihr über die zur Auswahl stehenden Antworten bloss eine ruppige Bemerkung fallen, dürft ihr euch über ein paar "böse" Zähler freuen.

Das Kampfsystem ist einfach gehalten: Über zwei Tasten könnt ihr Tritte und Schläge austeilen sowie diese zu Schlagkombinationen verknüpfen. Auch Netzattacken sind über die rechte Schultertaste kein Problem. Natürlich trifft man in Spider-Man: Web of Shadows abseits von Strassenschlägern aber auch regelmässig auf Zwischenbosse wie Shocker, Kraven oder Jackal. Habt ihr diese bekannten Oberschurken besiegt, stellen sie sich in Form von Power-Ups in euren Dienst. Auch Knopfdruck könnt ihr die Helfer so in brenzligen Situationen rufen, um bei einer feindlichen Überzahl effizient den Bildschirm zu säubern. Neben den Bösewichten lassen sich auch noch zahlreiche andere Marvel-Helden wie beispielsweise Storm erspielen. Die verschiedenen Verbündeten sorgen erfreulicherweise für eine gelungene Auflockerung des ansonsten eher simplen Gameplays.

Nicht immer ganz überzeugen konnte die Kollisionsabfrage. Regelmässig kommt es vor, dass Gegner keinen Schaden nehmen, da der eindeutige Treffer nicht korrekt registriert wurde. Ebenso nicht ganz nachvollziehbar ist die Entscheidung der Entwickler, dass ihr am Boden liegende Kontrahenten nicht weiter malträtieren könnt. So muss man wohl oder übel darauf warten bis der Fiesling sich wieder aufrappelt, um ihm noch den Rest zu geben.

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Game Info

  • Genre:
    Action
  • Entwickler:
    Amaze Entertainment
  • Publisher:
    Activision
  • Spieler offline:
    1
  • Releasedatum:
    24.10.2008 (erschienen)

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