
Dead to Rights: Reckoning
Dead to Rights: Reckoning Test / Review
Die zögerliche Kameraführung stellt sich gerade in hektischen Situationen als deutliches Manko heraus. Ein frontaler Blick auf das Gesicht des Protagonisten bringt mir herzlich wenig, wenn aus entgegen gesetzter Richtung Blei durch die Luft pfeift. Nähert ihr euch zudem einer Wand oder Ecke, betrachtet ihr die Umgebung plötzlich aus der Egoperspektive, was immer wieder zu Verwirrung führt und nicht selten in kurzer Orientierungslosigkeit endet.
DTR: Reckoning sieht auf den ersten Blick eher mittelmässig aus. Ein Eindruck, der sich auch im weiteren Verlauf des Ballergames kaum ändert. Zwar gefallen die Levels abschnittweise dank annehmbaren Detailgrad und passend schmutzigem Hinterhof-Look gut, ständige Clipping-Fehler und hölzerne Charakteranimationen schmälern das Bild aber deutlich. Protagonist Jack Slate läuft dermassen steif, als hätte er einen unbeweglichen Besenstil als Wirbelsäule. Immerhin bewegt sich der Titel aber grafisch trotz den erwähnten Mankos noch im qualitativen Mittelfeld.
Eine Synchronisation ist wie bereits angesprochen nicht vorhanden, was das Gefühl eines irgendwie unfertigen Spiels zusätzlich verstärkt. Die Waffen- und sonstigen Soundeffekte erweisen sich als akzeptabel, der rockige Hintergrundsoundtrack fällt zu keiner Zeit weder positiv noch negativ auf.
am 13.07.2005 15:06
Fazit
Wertung
Game Info
- Genre: Action
- Entwickler: Namco
- Publisher: SCEE
- Spieler offline: 4



