MediEvil: Resurrection

MediEvil: Resurrection Test / Review

Nach zwei PSone Episoden meldet sich der untote Ritter Sir Daniel Fortesque zurück aus seiner Gruft, um auf Sonys brandneuem Handheld sein Comeback zu feiern.

Wie bereits im direkten Vorgänger sorgt wiederum der böse Zauberer Zarok für Angst und Schrecken im Königreich Gallowmere. Durch den skrupellosen Seelenklau erweckt der dunkle Magier auf dem örtlichen Friedhof die Toten zu neuem Leben, um so mit einer ganzen Armee von Zombies über die friedliche Stadt herzufallen. Unglücklicherweise befindet sich auch die Gruft des Erzfeindes und Protagonisten Sir Dan auf eben diesem Friedhof, wodurch auch dieser zu neuem Leben erweckt wird. Anstatt die Vorzüge des Todseins geniessen zu können, muss der knochige Kämpfer deshalb erneut ausrücken, um die finsteren Pläne Zaroks zu vereiteln.

Wer bereits einmal einen MediEvil-Titel spielte, wird sich sofort heimisch fühlen. Wie gehabt dirigiert ihr Mr. Fortesque aus der Third-Person Perspektive durch die 19 Levels. Dabei laufen euch nicht nur zahllose Zombies in verschiedenen Grössen und gelegentlich hartnäckige Zwischenbosse in die bewaffneten Arme, sondern es werden auch ganz genretypisch mit einige einfallsreichen Rätsel eure grauen Zellen gefordert. Habt ihr anfänglich noch nur den linken Arm (!) eures Protagonisten als Waffe, erweitert sich das Arsenal im Laufe des Spiels unter anderem um Schwerter, Hämmer, Wurfmesser und einer Armbrust auf insgesamt 20 Argumentationsverstärker.

Um die Kontrahenten im Kampf nicht aus den Augen zu verlieren, aktiviert ihr über die rechte Schultertaste das Lock-On. Zwar konnte das System währende des Testes die meiste Zeit überzeugen, an gewissen Stellen gelang aber gegnerischen Aggressoren trotz geringer Distanz die Flucht aus dem Visier. Speziell bei hohem Gegneraufkommen lässt euch die Zielhilfe oft im stich, wodurch die Positionierung von Sir Dan zum Angriff direkt vor einem Widersacher zur kleinen Geduldsprobe werden kann. Der virtuelle Kameramann liefert indessen gute Arbeit ab und versagt nur sehr selten kurzzeitig in engen Ecken. Auf eine alternative manuelle Kamerasteuerung muss durch das hardwarebedingte Fehlen eines zweiten Sticks komplett verzichtet werden. Das Zentrieren der Ansicht hinter dem Protagonisten ist dafür jederzeit über die Schultertaste möglich.  

Das Gameplay orientiert sich, wie bereits angesprochen, ziemlich eng an den beiden Vorgängern. Hauptsächlich seid ihr mit dem Niedermähen des anrückenden Feindfolks beschäftigt und bahnt euch so den Weg zum nächsten Rätsel oder Levelausgang. Nur sehr sporadisch wird das Ganze von kleineren Sprungpassagen unterbrochen. Auch wenn nun vielleicht andere Kritiker einen gewissen Level an Innovation vermissen werden, muss gesagt sein, dass die altbekannte Formel auch heute noch für unterhaltsame Stunden sorgt. Glücklicherweise haben sich die Entwickler für eine jederzeit aufrufbare Speicherfunktion entschieden, was den Titel auch definitiv für die kleine Partie zwischendurch qualifiziert. Die angekündigten Multiplayermodi beschränken sich jedoch leider auf die ebenfalls im Spiel auftauchenden Minigames und können mit höchstens zwei Teilnehmern gespielt werden. Echter Mehrspielerspass kommt hier also nicht wirklich auf.

Diese Seite mit anderen teilen

Game Info

  • Genre: Action-Adventure
  • Entwickler: SCE Cambridge Studios
  • Publisher: SCEE
  • Spieler offline: 2

Leserwertung

Ihr sagt
8.7
Sehr Gut
Wir sagen
7.2
OK
Du sagst
-.-
-
Impressum | Werbung | AGB | RSS-Feeds
Verlinkt durch: games-news.de | spieleradar.de
© 2002-2012 by 2PLAY.CH Schweiz