
Fired Up!
Fired Up! Test / Review
Gerade für das kurze Spiel im Zug oder Bus eignen sich umfangreiche, storylastige Titel nur sehr selten. Mit Fired Up! erreicht uns nun pünktlich zum Europastart ein simples sowie kurzweiliges Actiongame, das genau diesen Anspruch erfüllt.
Sofort nach einer kurzen Erklärung, dass ihr euch als Rebell gegen ein unterdrückendes Regime durchsetzten müsst, findet ihr euch auch schon im bewaffneten Fahrzeug inmitten einer heruntergekommenen Stadt wieder. Dank der kleinen Karte in der oberen Bildschirmecke findet ihr schnell den ersten, grün markierten Missionspunkt, an welchem man euch die zu erfüllenden Aufträge erklärt. Dabei warten nicht nur simple Zerstörungsaufträge auf begabte Fahrer, sondern es wollen auch Gegenstände eingesammelt, Konvois eskortiert oder Beweisfotos geschossen werden. Ab und an dürft ihr gar hinter massiven Geschütztürmen Platz nehmen um dem anrückenden Feindfolk mit Hilfe des grossen Kalibers das Fürchten zu lehren.
Abseits der zentralen Missionen findet ihr speziell markierte Trucks. Jagd ihr einen solchen in die Luft, wird ein so genannter "Fired Up!“ aktiviert, während diesen ihr innerhalb eines Zeitlimits von 30-90 Sekunden eine vorgegebene Anzahl von gegnerischen Vehikeln auslöschen müsst. Als Lohn für die Mühe wird der Level nach jedem bestandenen "Fired Up!“ mit mehr Lebens- und Schildenergiesymbolen bevölkert. Um andererseits die Waffenauswahl zu vergrössern, wollen gelbe "Plünder-Gegenstände“ gesammelt werden. Für jeweils sieben von ihnen wird eure Auswahl an Argumentationsverstärker erweitert.
Die Fahrphysik aller Fahrzeuge wirkt zwar gerade beim Überfahren kleinerer Hindernisse etwas übersensibel, sorgt aber gleichzeitig für einen absolut mühelosen Einstieg ins Spiel. Die intuitive Steuerung und ein semiautomatisches Zielsystem machen ihrerseits eine Eingewöhungszeit überflüssig. Ausserdem stellt die Intelligenz der Kontrahenten kaum eine echte Bedrohung dar. Nur im Verband werden euch die CPU-Recken wirklich zu schaffen machen. Grössere Brocken warten wie gewohnt jeweils in der letzten Mission einer Stage auf eine paar saftige Treffer eurerseits.
Bedauerlicherweise neigt sich der Einzelspielermodus bereits nach vier Einsatzorten dem Ende. Was dann noch bleibt, sind die verschiedenen Multiplayermodi. Wahlweise in "Deathmatch“, "King of the Hill“ oder "Assimilation“ könnt ihr bis zu sieben Kollegen fordern. Die schnelle Action eignet sich dabei hervorragend für spassige Wettkämpfe. Wie so oft müssen dazu aber auch eure potentiellen Gegenspieler über eine eigene UMD von Fired Up! verfügen. Erfreulicherweise haben die Entwickler auch eine Funktion zum Herunterladen neuer Mehrspielerkarten implementiert. So konnten wir in der uns vorliegenden Version bereits fünf zusätzliche Maps aus dem Netz ziehen. Laut offizieller Ankündigung werden in den kommenden Monaten weitere folgen.
Game Info
- Genre: Action
- Entwickler: SCE London Studio
- Publisher: SCEE
- Spieler offline: 8



