Monster Hunter Freedom

Monster Hunter Freedom Test / Review

Auf der PlayStation 2 machte Capcom schon im letzten Sommer friedliche Zocker zu Monsterjägern – mit Erfolg, ein zweiter Teil ist in Japan bereits erhältlich. Dank dem PSP-Ableger müssen nun geneigte Spieler auch unterwegs nicht mehr auf die Jagd verzichten.

Wie im PS2-Vorbild durchstreift ihr auch auf der PlayStation Portable Wälder, Berge und Wüsten auf der Suche nach urzeitlichen Sauriern und anderem Getier. Während die ersten Missionen durch zahlreiche Tipps vom Dorfältesten euch noch behutsam ans Leben als Grosswildjäger heranführen, müsst ihr euch nach den ersten Spielstunden fortan ohne grosse Hilfe durch die rund 200 Aufträge schlagen. Dabei wollen nicht nur bösartige Fleischfresser erlegt werden, sondern auch Such- und Sammelaufträge stehen auf eurem Einsatzprogramm.

Dank dem anfänglichen Training seid ihr aber bestens gewappnet, denn man bringt euch hier schnell das nötige Wissen über Kampfkunst, Itemkombinationen, Essenszubereitung und andere Finessen bei. Kenner der PS2-Version freuen sich zudem über neue "Kooko-Farm": Hier sucht ihr unabhängig vom jeweiligen Missionsstand nach neuen Items, werft friedlich die Angelrute aus oder Pflanzt zuvor gesammelte Samen an, um kurze Zeit später eure Züchtungen zu ernten. Selbstverständlich ist das eigene Dorf aber weiterhin die zentrale Anlaufstelle für erschöpfte Monsterjäger: Kauft und Verkauft Ausrüstungen und Waffen bei den ansässigen Händlern, sucht euch neue Aufträge, deponiert überschüssige Items oder erholt euch mit einem Nickerchen im eigenen Bett.

Erinnert dieser Part des Spiels noch stark an ein RPG, geht es während der Jagd deutlich actionorientierter zur Sache. Auf Knopfdruck zieht ihr Schwert, Bogen oder Hammer und zeigt den teils angriffslustigen Viechern, wer Jäger und wer Beute ist. Trotzdem ist in viele Situationen ein taktisches Vorgehen vonnöten: Bei scheuem Getier schleicht ihr euch hinter Felsen oder Büschen an, um das Opfer hinterrücks zu überraschen und erlegen. Nach dem Ausnehmen der Beute nennt ihr nicht nur stärkendes Fleisch euer Eigen, auch verschiedene Items wie Knochen oder Pilz sollen euer Lohn sein.

Auch wenn die Steuerung trotz teilweise doppelter Belegung einiger Tasten ziemlich leicht von der Hand geht, vermisst man besonders in hektischen Kampfsituationen den zweiten Analog-Stick des PS2-Pads zum nachjustieren der Kamera. Ein Druck auf die linke Schultertaste zentriert zwar die virtuelle Linse flugs hinter dem Protagonisten, steht ihr jedoch nahe an Felswänden, so schwenkt die Kamera über den Helden – gerade bei kniffeligen Gegner ist der damit verbundene, kurzeitige Verlust der Übersicht nicht selten für derbe Einbussen der eigenen Lebensenergie verantwortlich. Selbstverständlich wird damit auch das Treffen des Kontrahenten stark erschwert. Ebenfalls als störend erweisst sich die fehlende Möglichkeit, bei gezogener Waffe auf Items (unter welche natürlich auch Heiltränke fallen) zurückgreifen zu können. Wollt ihr euch also inmitten eines Kampfes heilen, muss umständlicherweise zuerst die Waffe weggesteckt werden.

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Game Info

  • Genre: Action-Adventure
  • Entwickler: Capcom
  • Publisher: Capcom
  • Spieler offline: 4

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