
Syphon Filter: Dark Mirror
Syphon Filter: Dark Mirror Test / Review
Nach drei sehr unterhaltsamen Teilen auf der PSone bekam der Ruf der Serie mit dem ersten PlayStation 2 Teil dank mässiger Grafik und unfairem Gameplay einen argen Dämpfer. Doch mit dem ersten Auftritt von Gabe Logan auf der PSP ist dieser Patzer selbst bei Fans schnell wieder vergessen.
Wieder schlüpft ihr in die Rolle des Agenten Gabe Logan, um die Welt selbstverständlich von einer bösen Terroristenorganisation namens "Rote Sektion" zu befreien. Die sieben Missionen führen euch dabei unter anderem durch die eisige Wüste Alaskas, nach Peru und gar in die windigen Höhen der Zugspitze. Die Story bildet dabei, trotz vermeintlich einfacher und altbekannter Gangweise, durchaus ein tragendes Element des Spiels und sorgt dafür, dass man die PSP nach dem Einlegen der UMD so schnell nicht wieder aus den Händen legt. Für einen zusätzlichen Schuss Abwechslung sorgen sporadische Einsätze in der Haut von Partnerin Lian Xing.
Wie bereits in allen Vorgängern geht es ziemlich action- und ballerlastig zur Sache. Trotzdem lohnt es sich auf der PSP mehr denn je, auch einmal einen Gang zurückzuschalten und auch mal ein Stück zu schleichen oder eine geeignete Deckung zu suchen. Steht Gabe erstmals mit dem Rücken zur Wand, könnt ihr wie beispielsweise in Kill.Switch die Gegner aus der Deckung heraus aufs Korn nehmen. Das bekannte Waffenarsenal aus Pistolen, Gewehren, Messer und dem fast schon legendären Teaser wurde zudem um ein besonderes Sniper-Gewehr erweitert. Diese Multifunktionswaffe verschiesst nicht nur Kugeln, sondern kann auch eine Art Darts feuern, welche auf Knopfdruck explodieren, einen Stromstoss abgeben oder betäubendes Gas absondern.
Auch über neue Agenten-Gadgets kann sich unser Gabe freuen. Scheinbar hat sich der Sony-Spion bei Kollege Sam Fisher etwas abgeschaut und ab sofort ebenfalls verschiedene Visoren wie Infrarot oder Nachtsicht im Gepäck. Ein weiteres Utensil ist eine Art Hacken, mit welcher ihr euch lässig entlang gespannten Seilen über gähnende Abgründe bewegt. Selbst wenn ihr so in der Luft hängt, müsst ihr zum Glück trotzdem nicht auf die Möglichkeit zu feuern verzichten – denn auch die Schurken nehmen auf diesen Umstand keinerlei Rücksicht!
Vor dem eigentlichen Abenteuer begebt ihr euch jedoch am besten in das ausführliche Agententraining. In mehreren Abschnitten erlernt ihr hier alle Kniffe und Möglichkeiten der ziemlich variantenreichen Steuerung. Im Gegensatz zu vielen anderen Thrid-Person Games schafften es die Entwickler von Syphon Filter, euch auch auf der PSP eine ausgezeichnete Kontrolle über den eigenen Charakter zu erlauben. Gesteuert wird Gabe über den Analog-Stick, die Aktionstasten dienen zum Justieren des Blickwinkels. Dies mag vielleicht auf den ersten Blick etwas konfus wirken, nach kürzester Spielzeit lernt ihr das Steuerungsschema aber lieben. Über das Steuerkreuz navigiert ihr durch die Waffen- und Item-Menüs, ladet den Argumentationsverstärker oder geht in die Knie. Eine zusätzliche Auto-Aim Funktion lässt sich jederzeit durch Gedrückthalten der linken Schultertaste aktivieren. Gefürchtete Headshots wollen aber wie bisher durch manuelles Zielen verdient werden.
Game Info
- Genre: Action
- Entwickler: Sony Bend
- Publisher: SCEE
- Spieler offline: 8
- Spieler online: 8



