The Hustle: Detroit Streets

The Hustle: Detroit Streets Test / Review

Nachdem bereits die Snooker-Fans mit World Snooker Championship 2007 bestens bedient sind, richtet sich The Hustle mehr an die Anhänger der in Kneipen gängigen Billard-Variante Pool.

So verwundert es auch nicht weiter, dass die gesamte Gestaltung des Spiels nicht wie bei WSC 2007 an fachmännische Profiturniere, sondern vielmehr an ein illegales Spiel um Geld erinnert. Denn genau darum geht es bei The Hustle: Detroit Streets nämlich. Innerhalb einer typischen "Underdog versucht sein Glück in einer unbekannten Stadt" Storyline macht ihr euch durch Erfolge im Spiel einen Namen, erhaltet Zugang zu anderen Pool-Lokalen und scheffelt munter Bargeld auf die Seite. Dieses kann natürlich beim stadtansässigen Händler in zusätzliche Accessoires, Billardqueues und Kleidungsstücke investiert werden.

Durch den Gewinn einzelner Spiele gegen die ersten Gegner werden natürlich auch die besseren Spieler zusehends auf euch aufmerksam und fordern immer wieder zu einer Partie. Bis ihr aber Einlass in die besseren Pool-Hallen bekommt ist es ein weiter Weg. Besonders in den ersten Spielstunden verbringt sehr viel Zeit damit, die anfänglichen Gegner immer wieder zu schlagen, bis man euch den nötigen, in einer Prozentzahl gemessenen Respekt entgegenbringt. Damit zieht sich der echte Einstieg ins Spiel zu stark in die Länge, was wohl viele Spieler schon zu Beginn abschrecken könnte. Es kommt irgendwie das Gefühl auf, die Entwickler wollen damit die Gesamtspielzeit zusätzlich in die Länge ziehen. Dies wird zwar ohne Frage auch erreicht, fordert aber vom Spieler zu viel Geduld bis ein echter Fortschritt im Spiel zu erkennen ist.

Dank verschiedenen Spielvarianten kommt aber auch in den zähen Anfangstunden kaum Langeweile oder zu starke Monotonie auf: Neben dem klassischen Pool finden sich auch die Variationen 8-Ball, 9-Ball, Bowliards, 3-Ball, 6-Ball und 10-Ball. Zudem kann selbst auf dem kleineren Pool-Tisch auch nach Snooker-Regeln gespielt werden. Zusätzliche Herausforderung bringen insgesamt 26 verschiedene, teilweise dem Kenner sicherlich bekannte Trickstösse. Hierbei muss mit einer begrenzten Anzahl Versuchen eine bestimmte Situation auf dem Tisch geklärt werden – natürlich mit nur einem Stoss.

Wer bereits World Snooker Championship gespielt hat, wird sich steuerungstechnisch sofort heimisch fühlen. Dies verwundert insofern kaum, da beide Spiele vom selben Entwickler stammen. Mit dem Steuerkreuz wird die Schussrichtung manipuliert, je eine Aktionstaste dient zum Einstellen der Steilheit des Billardqueues, der genauen Stossposition auf dem Ball (zum Anschneiden) sowie der Stossstärke. Zur bessern Übersicht lässt sich jederzeit in die Vogelperspektive wechseln. Da die Steuerung etwas empfindlich reagiert, sollte man nach der groben Wahl des Schusswinkels auf die Möglichkeit zurückgreifen per Schultertaste die Empfindlichkeit zu reduzieren um den Stoss pixelgenau zu platzieren.

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Game Info

  • Genre: Sport
  • Entwickler: Blade Interactive
  • Publisher: Koch Media
  • Spieler offline: 2
  • Releasedatum: 02.03.2007 (erschienen)

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