
Burnout Dominator
Burnout Dominator Test / Review
War der erste Auftritt von EAs Burnout Franchise auf Sonys portabler PlayStation, Burnout Legends, noch ein Best Of der bisherigen PS2-Teile, erwartet uns mit dem jüngsten Serienspross auf der PSP eine beeindruckende 1:1 Umsetzung des PS2-Vorbildes. So darf auch unterwegs wieder tüchtig aufs Gaspedal getreten werden...
Doch ganz so unbeschwert wie im letzten PS2-Teil Burnout: Revenge könnt ihr diesmal nicht über die Strasse heizen. Der Grund dafür und zugleich der gravierendste Unterschied zum direkten Vorgänger besteht darin, dass der Zivilverkehr in Fahrrichtung nicht mehr ungestraft gerammt werden darf. In dieser Beziehung orientierten sich die Entwickler wieder mehr an Burnout 3 und es wird euch deutlich mehr Reaktionsvermögen abverlangt. Dadurch rückt der reine Action-Aspekt wieder stärker in den Hintergrund und meist entscheidet nur das rein fahrerische Können über Sieg oder Niederlage. Eine Veränderung, die wohl vor allem bei den Kritikern des letzten Burnouts mit offenen Armen empfangen wird.
Wieder ins Spiel aufgenommen wurden dafür die ursprünglich namens gebenden "Burnouts", welche zuletzt vor rund fünf Jahren im zweiten Serienauftritt zu finden waren. Dabei füllt ihr euren Boost wie gehabt durch gefährliche Fahrweise, Drifts oder Takedowns so lange, bis sich die entsprechende Anzeige blau färbt. Nun gilt es, den gesamten Boost in einem Zug zu nutzten ohne einen Crash zu erleiden oder den Turbo zu deaktivieren: So habt ihr einen "Burnout" hingelegt und euer Punktekonto (wie auch euer Ego) darf sich freuen. Doch damit nicht genug. Schaft ihr es wiederum durch riskante Manöver den Boost während des Versuches, einen Burnout zu meistern, bis zum Anschlag zu füllen, ergibt sich eine Burnout Kette (Chain)! Ist es in den anfänglichen Herausforderungen noch möglich, die benötigte Punktzahl ohne längere Burnout Chains zu erreichen, seid ihr mit zunehmender Spieldauer immer häufiger auf die Verkettung mehrerer "Burnouts" angewiesen, um bestimmte Challenges zu meistern.
Das Design der neuen Strecken zeigt ebenfalls klar, dass bei Burnout Dominator der ungebremste Geschwindigkeitsrausch klar im Vordergrund steht. Die Mehrheit der Kurven bietet eine angenehm grossen Radius, so dass langezogenen Drifts bei hohem Tempo nichts mehr im Wege steht – ausser vielleicht ein nahendes Fahrzeug auf der Gegenfahrbahn. Die zahlreichen Pisten stehen den Vertretern aus bisherigen Teilen in Abwechslung und Ausgefallenheit natürlich in nichts nach. Freut euch also auf etliche Abkürzungen, Kurven und viele markante Stellen innerhalb jedes einzelnen Tracks.
Eine wirklich interessante Neuerung im Bezug auf die Strecken sind die so genannten "Signature Shortcuts". Dahinter verstecken sich Abkürzungen, die anfänglich noch durch Objekte versperrt sind. Erst wenn ihr einen Gegner durch ein geschicktes Rammmanöver in die Absperrung schleudert, wird diese zerstört und der Shortcut für alle zukünftigen Rennen freigelegt. Da sich auf einigen Tracks gleich mehrere dieser versteckten Abkürzungen finden, könnt ihr so viele wertvolle Sekunden für spätere Challenges gewinnen. Am besten haltet ihr also von Beginn an die Augen offen nach potentiellen "Signature Shortcuts".
Game Info
- Genre: Rennspiel
- Entwickler: EA Studio Guildford
- Publisher: Electronic Arts
- Spieler offline: 6
- Releasedatum: 04.04.2007 (erschienen)



