Ratchet & Clank: Size Matters

Ratchet & Clank: Size Matters Test / Review

Als Anfang 2002 das erste Spiel mit Ratchet und dessen Roboterfreund Clank auf der PS2 erschien, landeten die noch unbekannten Entwickler von Insomniac Games auf Anhieb einen Volltreffer. Nach zwei (offiziellen) Fortsetzungen und dem nicht serientypischen "Ratchet: Gladiator" gibt es nun endlich ein Wiedersehen mit den charismatischen Helden auf der PlayStation Portable.

Ratchet & Clank: Size Matters knüpft dabei spielerisch klar an den dritten Teil der Serie an. Konkret bedeutet dies, dass euch auf der PSP eine gelungene Mischung aus Sprungpassagen und Ballereinlagen erwartet. Damit bewegen sich die Entwickler auf gewohnten Pfaden, was aber angesichts der herausragenden Qualität aller Vorgänger keinesfalls ein Manko darstellen soll.

Zu Beginn ihres ersten Hosentaschen-Abenteuers finden wir die beiden Helden im Urlaub wieder. Doch bei einem so bekannten Duo wie Ratchet und Clank sind natürlich die Fans nicht weit – in diesem Fall in Form eines kleinen, rothaarigen Mädchens namens Luna. Und während sich Ratchet noch für ein Foto in eine heroische Pose wirft, wird die kleine Luna auch schon von fiesen Robo-Aliens entführt. Die Aufgabe für den Spieler ist damit auch schon selbstverständlich klar: Rettet Luna! Doch der scheinbar eher triviale Auftrag führt zu einem weit grösseren Abenteuer...

Wer einen der Vorgänger gespielt hat, wird sich bei Size Matters sofort heimisch fühlen. In den meist linear aufgebauten Levels geht es hauptsächlich darum, über verschiedene Feindansammlungen und Sprungpassagen hinweg den "Ausgang" zu erreichen. Dabei steht euch neben dem Robofreund Clank, der an Ratchets Rücken festgeschnallt ist und euch dank Rotorarmen ermöglicht kurzzeitig zu schweben, hauptsächlich das üppige und ausbaufähige Waffenarsenal zur Seite. Im Laufe des Abenteuers entdeckt ihr deren 13, die sich durch (kostenpflichtige) Upgrades noch zusätzlich modifizieren lassen. Ausserdem erreichen sämtliche Schiesseisen durch exzessiven Gebrauch ein höheres Level und damit verändert sich nicht nur deren aussehen, sondern ihr profitiert je nach Modell von einer schnelleren Schussfrequenz oder grösserer Durchschlagskraft.

Die Argumentationsverstärker sind dabei serientypisch alles andere als gewöhnlich und waren schon immer eine der Hauptcharakteristiken von allen bisherigen Ratchet & Clank Teilen. So auch im jüngsten Serienspross: Neben Plasmakanonen, Shotguns, Laser oder Raketenwerfer sorgen gerade die ausgefalleneren Modelle wie Säuregranaten, ein Handschuh, der kleine Killerroboter freisetzt, oder eine Pistole, die einen tödlichen Robo-Bienenschwarm auf die Gegner hetzt, für die nötige Portion Humor im Kampfgetümmel.

Zusätzliche Abwechslung erhält das Jump&Shoot Gameplay durch die Soloeinsätze des kleinen Roboters Clank. So steuert ihr ihn nicht nur alleine durch einen speziellen Level und befehligt dabei andere Roboter um Puzzles zu lösen, sondern dürft mit ihm auch an diversen Minispielen teilnehmen. Unter anderem stehen Bonusaufgaben im Twisted Metal- oder Lemings-Stil auf dem Programm. Besonders imposant ist eine Szene, in welcher der ehemals kleine Clank zum Raumschiff mutiert und sich den Weg zum nächsten Planeten freischiessen muss. Damit Langohr Ratchet da nicht eifersüchtig wird, spendierten die Entwickler ihm mehrere Hoverboard-Einlagen, in denen Bonusobjekte ergattert werden dürfen.

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Game Info

  • Genre: Action-Adventure
  • Entwickler: High Impact Studios
  • Publisher: SCEE
  • Spieler offline: 4
  • Spieler online: 4
  • Releasedatum: 14.05.2007 (erschienen)

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