Worms: Open Warfare 2

Worms: Open Warfare 2 Test / Review

Die Würmer von Team 17 blasen zum zweiten PSP-Angriff. Neben dem altbekannten Gameplay bringt der zweite Teil von Open Warfare jedoch einige neue, interessante Features mit.

Am grundlegenden Spielprinzip von Worms hat sich glücklicherweise seit dem letzten PSP-Titel nichts verändert. Nach wir vor dirigiert man seine Wurmarmee über bunte 2D Bitmap-Landschaften – die vielen, alteingesessenen Worms-Fans, die mit den 3D-Verianten nie richtig warm wurden, dürfen also beruhigt aufatmen.

Natürlich gibt es aber kein neues Worms, ohne die entsprechende Aufstockung des Waffenarsenals. So bietet auch Open Warfare 2 insgesamt 11 neue Argumentationsverstärker, was das Arsenal auf über 30 unterschiedliche Kriegswerkzeuge anwachsen lässt. Einige der neu hinzugekommenen Waffentypen, wie der Betonesel,  werden vielleicht dem langjährigen Serienfan noch bekannt sein, andere sind aber eine echte Premiere. Da wäre beispielsweise der Elektromagnet, welcher das kleine Defensivarsenal erweitert: Je nachdem, wie ihr das gute Stück polt, zieht er entweder alle Geschosse an oder stösst sie ab. Ebenfalls interessant ist die Wachkanone, welche an beliebiger Stelle platziert automatisch auf jeden Feind in Reichweite feuert.

Dass Worms schon seit den Serienanfängen anno 1994 gerade beim Vorhandensein mehrerer menschlicher Mitspieler als echter Spielspassgarant erweisst, dürfte unlängst bekannt sein. Um jedoch auch dem Einzelspieler genügend Motivation zum Griff nach der UMD zu bieten, haben sich die Entwickler bei Worms: Open Warfare 2 einige neue Singleplayer Modi einfallen lassen. Innerhalb der Kampagne erwartet euch diesmal weit mehr als die bekannten Schlachten mit zwei bis vier Teams à jeweils 4 Wurmsoldaten. Jede Stage fordert von euch eine leicht andere Vorgehensweise: So seht ihr euch beispielsweise plötzlich mit einem gut verschanzten Gegner konfrontiert, welcher euch regelmässig mit fiesen Luftangriffen malträtiert. Am Ende jeder "Welt" wartet neuerdings zudem ein Bossgegner, der entweder extrem schwierig zu erreichen oder aussergewöhnlich stark ist.

Ebenfalls neu ist der Puzzle Modus. Hier habt ihr eine gewisse Aufgabe mit nur begrenzten Mitteln zu erfüllen. Die Beschränkung kann dabei in der Waffenzahl, der eigenen Lebensleiste oder aber im Bau des Terrains liegen. Die Rätsel vollbringen es dabei, eine aussergewöhnlich spassige Abwandlung des bekannten Worms-Gameplays zu sein und vermögen dank geschicktem Design sowohl Anfänger als auch Profis zu motivieren.

Allen Modi gemein ist ausserdem, dass die Zeit, welche die CPU-Würmer zum planen ihres nächsten Zuges benötigen, im direkten Vergleich zum Vorgänger deutlich verkürzt wurde. Waren Wartezeiten von 15 Sekunden bei Erstling noch die Regel, benötigen die Kontrahenten bei Open Warfare 2 im Durchschnitt gerade mal knapp die Hälfte, um den nächsten Zug zu planen. Damit gewinnt das Spiel deutlich an Dynamik.

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Game Info

  • Genre: Strategie
  • Entwickler: Team 17
  • Publisher: THQ
  • Spieler offline: 4
  • Spieler online: 4
  • Releasedatum: 22.08.2007 (erschienen)

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