
Soulcalibur: Broken Destiny
Soulcalibur: Broken Destiny Test / Review
Es stellt sich einem deshalb zwangsläufig die Frage, wieso die Entwickler sowohl auf einen Story- als auch auf den klassischen Arcade-Modus komplett verzichtet haben. Der Mangel an wirklich längerfristig motivierenden Einzelspielermodi ist deshalb ganz klar der grösste Kritikpunkt an Soulcalibur: Broken Destiny. Die vorhandenen Varianten können die fehlenden "Klassiker" bedauerlicherweise auch nicht wettmachen. Glücklich sollten deshalb jene Beat’em Up Fans sein, die einen Kollegen mitsamt PSP und passender UMD für ausgedehnte Versus-Duelle zur Hand haben. Die Verbindung der Geräte ist in Sekunden erledigt und das Gameplay leidet unter keinerlei störenden Lags oder verzögerter Treffererkennung. Zudem wird das Win/Lose Verhältnis über mehrere Multiplayersessions hinweg gespeichert. Einen Online-Modus gibt es aber auf der PlayStation Portable nicht, weshalb sich die Herausforderungen gegen menschliche Kontrahenten auf lokale Spiele beschränken.
Was einem die Modi-Knappheit aber fast schon vergessen lässt, ist das exzellente und hervorragend ausbalancierte Gameplay, welches ohne Abstriche auf die Handheldkonsole portiert wurde. Neben der vollen Move-Palette aller bekannten Charaktere finden sich auch die in SoulCalibur IV eingeführten Neuerungen wie "Critical Finishes" und "Soul Gauge" auf der PlayStation Portable wieder. Der Einstieg geschieht dabei zwar mit Leichtigkeit, bis man das Spiel jedoch wirklich beherrscht, verbringt man etliche Übungsstunden in den unterschiedlichen Kampfarenen. Genau dieser Umstand charakterisiert letztlich ein erstklassiges, variantenreiches Prügelspiel mit genügend Tiefgang – was Soulcalibur: Broken Destiny zweifelsohne ist.
am 15.09.2009 22:27
Fazit
Wertung
Game Info
- Genre: Beat'em Up
- Entwickler: Project Soul
- Publisher: Bandai Namco
- Spieler offline: 2
- Releasedatum: 25.08.2009 (erschienen)




